Elisabeth  Oelmaier          HEIL.ART

 

Gedanken zu Schmerzen

Ereignisse im (scheinbaren) Außen beeindrucken uns,  bewegen uns weiter - in unserem Inneren irritiert, verletzt, gekränkt, gestärkt, berührt  - bewusst oder unbewusst - hinterlassen sie Spuren. Sie fordern uns heraus,  auf unserem Weg bewusst inne zu halten, zu spüren und neu zu schauen, zu verstehen, buchstäblich zu "be-greifen" und die Ereignisse zu unserem "Eigenen" zu machen, also zu integrieren.

Schmerzen, die sich körperlich zeigen, haben oft nicht ausschließlich Ursachen im Materiellen (z.B. "das Gelenk nutzt sich ab, daher kommen die Schmerzen.....")

Wenn es uns nicht gelingt, diese beeindruckenden Ereignisse , die von Außen kommen, entsprechend zu "verdauen", dann werden sie im Körper "gelagert". Dafür eignet sich gut das Bindegewebe. Kommt im Laufe des Lebens mehr und mehr "Unverdautes" hinzu, macht es sich durch Schmerz bemerkbar. (Di-) Stress verstehe ich als die kleine Schwester der Ereignisse von Außen. Bei zuviel davon verkrampfen unsere Muskeln. z.B. kann sich dies durch Verhärtungen im Nacken-Schulterbereich bemerkbar ("zuviel aufgeladen") machen.  Jeder Muskel ist umhüllt von einer Bindegewebe-Struktur ("Faszien"). Sowohl  Muskeln als auch Bindegewebe haben  zusammenziehende Fasern und auch Rezeptoren, also winzige Sinnesorgane. Bei einer körperlichen Verletzung, bei Stress ebenso wie bei einem bedrohlichen oder belastenden Ereignis – oder auch nur einer entsprechenden Vorstellung – ziehen sich die Fasern zusammen, was die Beweglichkeit einschränkt: Die Person erstarrt ganz oder teilweise. Gleichzeitig melden die Rezeptoren ein unangenehmes Gefühl, also Schmerz, Angst oder sonst eine Missempfindung. Umgekehrt reagiert der Organismus bei erfreulichen Ereignissen mit Entspannung, Beweglichkeit und Wohlbefinden. Spüren (Sensorik) und Bewegen (Motorik), steuern sich gegenseitig: Je mehr Missempfindung, desto mehr Anspannung, und -  je mehr Anspannung, desto mehr Missempfindung. Diese Vorgänge laufen über Gehirn und Nervensystem, aber der Ort der Empfindung, wie auch der Ort der Erstarrung oder der Bewegung ist nicht das Gehirn, sondern die Stelle am Körper, an der wir die Empfindung wahrnehmen. Daher können wir benennen, wo am Körper wir Schmerz, Angst oder Freude empfinden. Auch hier entsprechen sich Körper und Seele von der Betrachtungsweise her gegenseitig.

 

Die Schmerztherapie nach Liebscher-Bracht hilft auf der materiell-ursächlichen und funktionalen Ebene, Schmerz und Bewegungseinschränkungen zu verbessern.                            Die geistig-seelische Ebene wird erreicht durch Begleitung im Gespräch und auf psychotherapeutischer Ebene (Gestalttherapie) und vertiefend, wie auch unterstützend die Selbstheilungsarbeit nach der Methode Wildwuchs (Arbeit mit der individuellen Organsprache und inneren Bildern). Medikamentös begleite ich durch Klassische Homöopathie oder mit Anthrosophischen Heilmitteln (z.B. Organpräparate).

   

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